Ausstellung + plus x

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Datum/Zeit
Datum - 13.01.2018
Ganztägig

Veranstaltungsort
Bildungszentrum Kardinal-Döpfner-Haus


Druckgrafik | Collagen | Papierarbeiten von Maria Kiess

Es ist nicht entweder „plus“ oder „minus“, wie wir die Dinge in unserem Leben und um uns herum wahrnehmen, es ist in der Regel „plus“ und „ungelöst“. Ausgehend von diesen beiden Polen setzt sich die Freisinger Künstlerin Maria Kiess mit den Fragen, Zweifeln und Unbegreiflichkeiten in Bezug auf den Glauben auseinander. Denn Kunst zielt auf einen Zwischenbereich, lässt das Abgründige erahnen und verweilt im Schwebenden. Lässt sich nicht einengen und festmachen, wohl kann es allerdings Ungewisses erhellen.
Die Ausstellung fokussiert die Auseinandersetzung mit „Schöpfung“, „Mensch als Ebenbild Gottes“ und „Kreuz“. Das Kreuz als Zeichen christlicher Heilsbotschaft wird dabei in den Werken von Maria Kiess ein vielfach deutbares Symbol. Feingegliederte oder scharf konturierte Gesichter, Köpfe und Gestalten reihen sich aneinander und erzählen vom Leben. Dieses ist dargestellt wie ein Strom, wie eine ständige, fließende, immer wiederkehrende Bewegung, in Blau-Grün-Tönen, in Weiß, das sich zurückhaltend über die tiefen Töne legt.
Es sind großformatige, starkfarbige Druckgrafiken, Collografien, die mit lackiertem Karton wie Radierungen auf Kupferdruckkarton oder schweres Aquarellpapier gedruckt werden. Gleichzeitig gibt es auch Serien von eher kleinen Formaten, die sich gegenseitig steigern und ergänzen.
Die Abfolge von Rhythmen zieht sich durch das Bildwerk, seien es die Rhythmen im Jahresfestkreis der Liturgie, seien es die sich gegenseitig in Schwingungen versetzenden abstrakten Kompositionselemente oder seien es Rhythmen in Naturformen.
Wiederkehr und Neubeginn, Einmünden und Herausströmen liefern assoziativ das Vorhandensein von pulsierenden Bewegungen und Fülle und lassen das „plus“ des Daseins über dem „wie“ und „warum“ dominieren.

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